Pinselheinrich im K+ Café im KWM

Ein musikalisches Theaterprogramm über das Berliner Original Heinrich Zille von Peter Gutowski

Am Sonntag, 18. Oktober, um 17 Uhr ist unser „Pinselheinrich“ zu Gast im K+ Café im Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld.

Das Theater hintenlinks ist inzwischen weit über Krefeld hinaus bekannt. „Wir reisen dorthin, wo Menschen leben und arbeiten – in Schulen, Kindergärten, Seniorenheime und an viele andere Orte. Denn Theater muss für die beiden nicht unbedingt auf einer klassischen Bühne stattfinden, aber der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt nach wie vor in Krefeld“, sagen die Theatermacher. Hier sind sie zu Hause und hier möchten sie mit ihren Produktionen Menschen erreichen und mit ihnen ins Gespräch kommen.

Am 18. Oktober führt die Reise des „Pinselheinrich“ allerdings nicht so weit weg: ins K+ Café im Kaiser-Wilhelm-Museum. Dort wird Heinrich Zilles Berliner „Milljöh“ lebendig – humorvoll, musikalisch und mit einem durchaus kritischen Blick auf das Leben der kleinen Leute.

Nach der Aufführung macht der Hut die Runde. Jeder Besucher kann selbst entscheiden, was ihm der „Pinselheinrich“ und dieser kleine Ausflug ins Berliner Zille-Milljöh wert waren.

Und wer anschließend noch mit uns ins Gespräch kommen möchte: Peter und Anuschka Gutowski stehen nach der Vorstellung gerne für Fragen, Gedanken und einen persönlichen Austausch mit dem Publikum zur Verfügung.

Eintritt frei!

Ort: K+ Café

Kaiser Wilhelm Museum
Joseph-Beuys-Platz 1
47798 KrefeldKWM
T:: +49 2151 4427750

 

 

Inhalt

Reisen Sie mit uns an die Spree zum Berliner Zeichner Heinrich Zille. Bei Drehorgelmusik erzählt der Leierkastenmann Ede gemeinsam mit seinem blinden Freund Viktor und dem Straßenmädchen Olga  Anekdoten und Geschichten aus dem Leben des „Pinselheinrichs“.

Von der Drehorgel ertönen Berliner Lieder und blutrünstige Moritaten aus alten Zeiten. Und im Handumdrehen wähnen Sie sich in einem Berliner Hinterhof des „Zille-Milljöhs“!

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Termine

So.18.10.202617:00

Pinselheinrich im K+ Café im KWM

Hintergrund

  • Ÿ Heinrich Zilles großes Einfühlungsvermögen  für die „kleenen“ Leute und das „Milljöh“ hatte seinen Ursprung in seiner Kindheit, die er in Armut verbrachte. Er kannte genau, was er später zeichnete.
  • Ÿ Zille stammte nicht, wie viele glauben, aus Berlin. Geboren wurde er im sächsischen Radeburg (Kleinstadt nördlich von Dresden).
  • Ÿ In den vergangenen Jahren hat sich das THL öfter mit der sogenannten „Kabarettkönigin vom Kurfürstendamm“ – Claire Waldoff – beschäftigt. Claire war eng befreundet mit Zille. Auch sie teilte sein Schicksal: Die trug den Titel „Berliner Pflanze“, stammte aber nicht aus Berlin. Geboren wurde sie im Kohlenpott: In Gelsenkirchen.