Zu weit weg

Ein Kinderfilm von Sarah Winkenstette, Deutschland 2019
im Rahmen der THL ProgrammFilmWochen "AUS ǀGRENZENǀ LOS"- Schulkino

Inhalt

geeignet ab Jahrgangsstufe 4 ( Grundschule / Sekundarstufe I)

Jeder hat schon einmal erlebt, wie es sich anfühlt, wenn man etwas liebgewonnenes zurücklassen muss – durch einen Umzug in eine andere Stadt etwa, durch einen Schulwechsel, ein tragisches Ereignis oder eine Flucht. Ein Neuanfang ist dann oft besonders schwierig. Von solchen Gefühlen erzählt „Zu weit weg‟ aus ganz unterschiedlicher Sicht.

So verbindet Tariq und Ben, dass beide ihr Zuhause verloren haben und nicht mehr so recht wissen, wo sie hingehören. Obwohl sie sich dadurch ein wenig besser verstehen, ist der Film so klug, ihre Erfahrungen nicht einfach zu vergleichen. Es ist eben doch etwas anderes, ob man seine Heimat aufgrund eines Kriegs verlassen muss und plötzlich ganz auf sich allein gestellt ist, oder ob man umziehen muss, aber die Sicherheit der Familie gewahrt bleibt. (Text: farbfilm verleih)

Preis der Deutschen Filmkritik als Bester Kinderfilm, Filmpreis des Goethe-Instituts beim Filmfestival Schlingel, Prädikat: Wertvoll (FBW-Jugend Filmjury)

 

„Zu weit weg erzählt ganz leise und einfühlsam von zwei Jungen aus sehr verschiedenen Welten, die aber mit diesem „zu weit weg“ ringen. Zu weit weg sind die Freunde, die Familie, die Heimat. Und so lernen sie voneinander – der elfjährige syrische Flüchtling Tariq und der zwölfjährige Ben, dem der
Braunkohletagebau sein Heimatdorf genommen hat.“(Peter Gutowski, Künstlerische Leitung)

 

Themen: Vertrauen – Ökologie und Umwelt – Migration

Mögliche Einbindung in den Lehrplan: Deutsch, Religion, Ethik, Gemeinschaftskunde

Handreichungen zum Unterricht für LehrerInnen gibt es per Download hier auf der Website, aber auch an der Abendkasse und im kostenlosen Versand. (Bitte rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail!)

Eintritt frei! (Nur für Schulgruppen- max. eine Schulklasse pro Filmvorführung)

 

Die THL ProgrammFilmWochen 2022 „Aus I GRENZEN I Los“ – Schulkino

werden gefördert durch