Kombat sechzehn

Ein Spielfilm von Mirko Borscht, Deutschland 2004
im Rahmen der THL ProgrammFilmWochen "AUS ǀGRENZENǀ LOS"- Schulkino

Inhalt

geeignet ab Jahrgangsstufe 10

Eigentlich ist der 16-jährige Georg auf bestem Wege, an den hessischen Landesmeisterschaften in Taekwondo teilzunehmen. Doch sein Traum vom sportlichen Erfolg zerplatzt, als er mit seinem Vater nach Frankfurt an der Oder umziehen muss, wo dieser sich eine neue berufliche Zukunft aufbauen will. In seiner Verzweiflung gerät er in den Sog einer Gruppe rechtsextremer Jugendlicher um den smarten Thomas. Als schließlich auch noch Georgs Beziehung in die Brüche geht, wird der fehlgeleitete Kameradschaftsgeist der gewaltbereiten Clique zu Georgs letztem Halt.
Mirko Borscht erzählt in seinem Regiedebüt die Geschichte einer Selbstfindung. Ohne erhobenen Zeigefinger arbeitet er die Anziehungskraft des streng hierarchischen rechtsextremistischen Weltbilds für heranwachsende Jugendliche heraus, entlarvt diese Ideologie zugleich als doktrinär und menschenverachtend. (Text: Bundeszentrale für politische Bildung)

 

Kombat Sechzehn beschreibt eindringlich das Abrutschen eines Jugendlichen in den Rechtsradikalismus, weil ihm der Boden seines gewohnten Lebens unter den Füßen weggerissen wird. Durch die Freundschaft zu einem aus der „Szene“ bewegen sich gleich beide Leben am Abgrund– und am Ende werden rote Linien gezogen, gerade noch rechtzeitig.“ (Peter Gutowski, Künstlerische Leitung)

 

Themen: Taekwondo – Machtbehauptung und Willkür – Rechtsextremismus – Manipulation – Selbstbestimmung

 

Mögliche Einbindung in den Lehrplan: Pädagogik, Politik, Geschichte, Ethik/ Religion

 

Hinweis: Dieser Film enthält Gewaltszenen und bedarf der pädagogischen Begleitung. Nehmen Sie gerne unser Workshop-Angebot wahr.

 

Eintritt frei! (Nur für Schulgruppen- max. eine Schulklasse pro Filmvorführung)

 

Die THL ProgrammFilmWochen 2022 „Aus I GRENZEN I Los“ – Schulkino

werden gefördert durch