Es heult der Sturm... - Balladen

Anuschka Gutowski rezitiert Deutsche Balladen

Inhalt

Eine reiche und dichte Sprache, manchmal so rhythmisch wie ein Rapp! Spannende Geschichten, oft so reißerisch wie ein Thriller und so düster wie eine Gruselstory.

Die Ballade ist ein verlässlicher und qualitätsvoller Bestandteil deutscher Dichtung – vielleicht weil sie so zeitlos ist! Weil sie die menschliche Natur dort packt, wo es am effektvollsten ist. Künstlerpersönlichkeiten wie Goethe und Heine, aber auch Busch und Storm förderten eindrucksvolle Beispiele dieses Genres zutage.

Zum Programm „Es heult der Sturm, die Nacht ist graus!“ gehören folgende Balladen:
„Trauriges Resultat einer vernachlässigten Erziehung“ von Wilhelm Busch
„Der Zauberlehrling“ von J.W. von Goethe
„Sturmnacht“ von Theodor Storm
„Die Heinzelmännchen“ von August Kopisch
„Der fahle Vatermörder“ von August Friedrich Langbein

Wir bieten Auftritte bei Geburtstagsfeiern, Jubiläen etc. an.
Termine sind ganzjährig möglich.

Termine und Preise bitte im Theaterbüro erfragen: Fon: 02151-27318

Hintergrund

„Der Balladendichter ist immer ein distanzierter Erzähler, der auf persönliche Einmischung und Wertung vollständig verzichtet, wodurch die Handlung Intensivierung und Konzentration erfährt. Die Bewertung des Geschehens bleibt dem Leser (bzw. dem Zuhörer, Anm. P.G.) überlassen. Als Zeuge eines moralischen Konflikts wird er zur Parteinahme und Entscheidung herausgefordert. Da die Konflikte in der Regel aus elementaren, dem Leser aus dem menschlichen Zusammenleben bekannten Grundsituationen erwachsen (…), fällt sein Urteil eindeutig aus. Die Interessen der Gesellschaft stehen über den Interessen des Einzelnen.“ (W. Freund-Spork/W. Freund: Die Ballade. Hollfeld 2002. [Bange-Verlag])

Die Ballade ist ein verlässlicher und qualitätsvoller Bestandteil deutscher Dichtung. Künstlerpersönlichkeiten wie J. W. v. Goethe, Friedrich Schiller und Heinrich Heine, aber auch Wilhelm Busch und Theodor Storm förderten eindrucksvolle Beispiele dieses Genres zutage.

Mit unserer Aufführung wollen wir uns auf eine Zeitreise durch mehrere Jahrhunderte Balladendichtung begeben.

Empfohlene Literatur

Bruno Bettelheim: Kinder brauchen Märchen. München 2006.