• Du wirst sehen, dass alles Lüge ist,
    du wirst sehen, dass nichts Liebe ist,
    dass die Welt nichts kümmert...
    Lauf nur weiter!

    Argentinisches Tangolied


  • Eines Tages wird uns das Glück begegnen. Das wird geschehen, meine Liebe. Eines Tages werden wir frei sein – und reich!

    Sebastian


  • Hörst du die Musik von den Straßen, Kindchen? Die Straßen von Buenos Aires erwachen zum Leben... Hörst du es, Kindchen?

    Maria

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Termine

17.05.2013 (FR, 19:30 Uhr)
18.05.2013 (SA, 19:30 Uhr)

Eintritt 28,- € inklusive Büfett
und Live-Musik im Theaterstück

 

Brot und Spiele

Ein Büfett mit Spezialitäten ist im Eintritt enthalten.

BROT+SPIELE ist unsere Programmreihe, bei der Schauspiel und Kulinarisches verbunden werden. So gibt es bei Matinée-Veranstaltungen ein Frühstücksbufett oder bei Abend-Veranstaltungen unterschiedliche Speisen – passend zum Stück!

Erwachsenentheater

DIE STRASSEN
VON BUENOS AIRES (UA)

Theaterstück von Peter Gutowski.
Mit Tangoliedern und Tangomusik.
Eine Inszenierung des Theaters hintenlinks.


Lassen Sie sich ins Buenos Aires zu Beginn des 20. Jahrhunderts entführen, in eine heruntergekommene Spelunke im Hafenviertel La Boca. Spielhöllen und Bordelle boten den mittellosen Einwanderern, die Argentinien zu jener Zeit in Massen bevölkerten, eine Möglichkeit, dem tristen Alltag zu entkommen. Erzählt wird die hochemotionale Geschichte zweier Frauen und eines deutschen Auswanderers – begleitet von den melancholischen Klängen des Tangos – verwirrend und geheimnisvoll...

Die Wiege des Tangos: Buenos Aires und seine Einwanderer – Heimatlosigkeit und tragische Liebesgeschichten

Den ersten Impuls für die Arbeit an den „Straßen von Buenos Aires“ gab die aus Kiew stammende Akkordeonistin Lena Grosman. „Macht doch mal was über Tango!“ Leichter gesagt als getan!

Zunächst schwebte uns ein Abend mit Tangos vor, bei dem eine Schauspielerin von der Geschichte des Tangos erzählt. Es begann die Beschäftigung mit der Historie. Peter Gutowski fiel dann auf, wie stark Argentinien geprägt war von seinen Einwanderern. Insbesondere in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die einzelnen Schicksale derer – die ja irgendwie an der Entstehung des Tangos beteiligt waren – interessierte ihn immer brennender. Sein intensives Interesse an Biografien bahnte sich hier wieder einmal seinen Weg.

Der Besuch im Auswandererhaus in Bremerhaven – ein Museum, das eindrucksvoll den Weg der Auswanderer Deutschlands und Europas in die neue Welt, auch nach Buenos Aires, dokumentiert und genial inszeniert – gab den Ausschlag, ein abendfüllendes Drama zu schreiben.

Gepaart mit den Klängen des Tangos und den eindringlichen Zeilen der Tangolieder entfaltet sich nun die tragische Geschichte einer großen Liebe zwischen einer Hure und einem deutschen Auswanderer.

Es beginnt alles an jenem Tage, an dem Sebastian Wagner stirbt und seine geliebte Sara zurücklässt. In dem Moment, wenn die Scheinwerfer die kleine Spelunke im Hafenviertel La Boca zum ersten Mal erhellen, kehren vier Menschen gerade von der Beerdigung Sebastians zurück.

Wer war Sebastian, welches Schicksal hatte Sara erleiden müssen, wo lauern Lebenslügen und tragische Konflikte? Die Besitzerin des Etablissements, die Hure Maria, ist die zentrale Figur in dem Stück, das wie beim Häuten der Zwiebel den wahren Kern dreier Menschenschicksale Schale um Schale offen legt.

Stimmungsvoll und sehr dicht fängt die Aufführung die Atmosphäre von Leidenschaft und Melancholie, von Verrat und Trauer ein. Am Ende steht hoffentlich ein tieferes Verständnis der Menschen, die den Tango erfanden oder mit ihm innig verbunden waren. Dies jedenfalls ist das Ziel der vorliegenden Inszenierung...

 

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